Während auf manchen Inseln Hotelketten und Beachbars vorherrschen, gibt es tatsächlich noch die ruhigeren Eilande, auf denen es idyllischer zugeht. Eines davon ist Dugi Otok, das in mir ein neues Gefühl, eine bisher unbekannte Tiefe der Erfahrung, eine emotionale Dimension, die im Alltag nicht möglich scheint, ausgelöst hat.

Die Insel hat eine Länge von ca. 43 Kilometern und eine Breite von nur ca. fünf Kilometern. Das gesamte Eiland hat rund 1.600 Einwohner. Wer auf Dugi Otok Rummel und Nachtleben sucht, ist fehl am Platz. Hier verbringt man die meiste Zeit draußen in der Natur, z.B. auf dem Kajak, auf dem Boot, auf dem Rad oder zu Fuß.

Der Sakarun Beach, den ihr unten seht, ist mit seinem feinen, hellen Sand eine Besonderheit in Kroatien. Der Ausblick, das Farbenspiel des Himmels mit dem glasklaren Wasser (das man nicht zu jeder Zeit sehen kann) und kleine Fische, die immer in der Nähe mit dir schwimmen… eine wunderschöne Natur: Wenn man in den Genuss kommt, diesen Ort in Ruhe zu erleben, sind die Gefühle so durchdringend und atemberaubend.  

 

Winter auf der Dugi Otok: ruhig und stürmisch

Im Winter schrumpft die im Sommer vorübergehend höhere Einwohnerzahl der Insel. Grund dafür ist die sinkende Zahl der Touristen. Zurück bleiben die alten Insulaner und ein paar Hartgesottene. „Im Winter gibt es hier wenig zu tun“, habe ich mir erzählen lassen. Die Insulaner haben eine besondere Beziehung zu Olivenbäumen. Das Olivenöl behalten die Insulaner allerdings am liebsten für sich selbst.

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