Befreiende Weite, changiert ambivalent zwischen einer Art Zelt (einem geschützten Raum aus Bäumen, der aber dennoch offen ist) und unsichtbaren Grenzen. Das Wasser ist immer noch warm und das Meer wechselt ständig sein Gesicht. Besonders nachts. In den Ferienunterkünften komme ich mir vor wie in einem Dornröschenschlaf. Keine Stimmen, kein Lachen, die Wiesen sind frei und die Toiletten sind sauber.😄 Ab und an kommen ein paar Schauer, aber das macht nix.

Gedanklich ist man in der Natur, körperlich, sinnlich jedoch nur zu Besuch. Natur wird zu einem Gedanken-Konstrukt, das einen gefangen nimmt, aber vom unmittelbaren sinnlichen Kontakt mit der Natur trennt. Ein meditativer Ort der visuellen Ruhe, eine Kraftquelle. Unabhängigkeit, Geborgenheit und Vertrautheit sind in Balance. Dabei ist es aber nicht nur die räumlich um uns liegende Landschaft, die uns anzieht und emotionale Energie schenkt, sondern ebenso die innerlich gefühlte Bedeutung und Wertschätzung, die wir ihr geben.

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